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Wavefront Lasik | Individuelles High-Tech-Augenlasern reduziert gängige Lasik-Nachteile

www.augenlasern-lasik.de am 18. August 2010

Wavefront Lasik / Wellenfront Augenlasern (© lavitreiu / Fotolia)Laserbehandlungen am Auge, mitunter auch pauschal unter dem Stichwort Lasik bekannt, sind ein heutzutage in der refraktiven Chirurgie bevorzugtes Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, aber auch von optischen Störungen durch Hornhautverkrümmungen und Abberationen. Die Wavefront Lasik (auch aberrometrische oder Wellenfront Lasik genannt) verspricht ihren Patienten eine besonders niveauvolle Behandlung.

Die Wellenfront Methode richtete sich vor allem an Patienten, die so genannte Aberrationen aufweisen. Unter diesen versteht man in der Optik Abbildungsfehler und Abweichungen, die eine Unschärfe oder Verzerrung in der Darstellung des Bildpunktes verursachen. Auf das menschliche Auge bezogen sorgen also – einfach erklärt – Wellen auf der Hornhautoberfläche und in deren Struktur, für einen fehlerhaften Lichteinfall.

Allerdings zeigen sich diese Wellenfronten bei jedem Auge auf – wenn auch im Normalfall in kleinerem Bereich. Bei gewöhnlichen Sichtverhältnissen, etwa bei Tageslicht, fällt eine geringe Abberation dem Betroffenen gar nicht auf. Muss sich die Pupille jedoch weit öffnen, beispielsweise bei Nacht, kann es bereits zu minimalen Fehlsichtigkeiten kommen: Auch als Nachtblindheit bezeichnet. Umso stärker die optische Abberation also ausgeprägt ist, umso schlechter wird die Sicht in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Zudem klagen Patienten mit weiten Pupillen und hoher Kurzsichtigkeit (bis zu -7 Dioptrien) oft nach refraktiven Eingriffen, wie den verschiedenen Lasik-Verfahren, über verstärkte Nachtblindheit und Blendeeffekte. Genau hier verspricht die Wavefront Lasik allerdings Abhilfe zu verschaffen.

Durch das spezielle Verfahren bei der Wavefront Lasik – ein sehr feiner Laserstrahl (weniger als 1 Millimeter breit) erlaubt den punktgenauen Abtrag des Hornhautgewebes und ermöglicht so eine besonders ausgeprägte Präzision – wird pro zu korrigierender Dioptrie weniger Hornhaut abgetragen, als es bei den vergleichbaren Lasik-Verfahren der Fall ist. Das macht die Wavefront Methode nicht nur schonend und ermöglicht es Abberationen zu korrigieren, sondern minimiert diese als Nebenwirkung bei den oben genannten Risikogruppen bereits im Vorfeld.

Doch nicht jeder Patient benötigt zwangsläufig eine Korrektur im Wavefront Lasik-Verfahren. Bei der aberrometrischen Lasik können zwar problemlos größere Teile der Hornhaut neu in Form geschliffen werden, doch soweit die vorhandenen Sehfehler nicht entsprechend groß sind, oder eine Aberration vorhanden ist, kann auf eine der üblichen Methoden zurückgegriffen werden.

Durch die moderne Augendiagnostik ist es heute laut Augenmedizin möglich, für jeden Patienten und jede individuelle Fehlsichtigkeit, die optimale Behandlungsmethode zu finden. Hierzu sind ausgiebige Beratungsgespräche und Voruntersuchungen jedoch unumgänglich.



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