Augen lasern > Anbieter (Kliniken, Lasikzentren)

Augen lasern > Technik (Methoden, Verfahren)

Augen lasern > Risiken und Nebenwirkungen

Weitere Möglichkeiten der Sehfehlerkorrektur

Fehlsichtigkeiten und Augenerkrankungen



Home » Augen lasern > Anbieter (Kliniken, Lasikzentren)

Die Schwarzwaldaugenklinik – Augenheilkunde in Schramberg bei Stuttgart

www.augenlasern-lasik.de am 10. April 2013

Die Schwarzwaldaugenklinik befindet sich in der schönen Stadt Schramberg im mittleren Schwarzwald, circa 50 Kilometer nordöstlich von Freiburg und circa 100 Kilometer südwestlich von Stuttgart. Die Schwarzwaldaugenklinik ist eine Gemeinschaft von Fachärzten, die sich der Diagnose und der ambulanten sowie stationären Therapie im Rahmen der Augenheilkunde widmen. Es besteht eine Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Schramberg, wo Belegbetten für die Schwarzwaldaugenklinik zur Verfügung stehen.

In der Schwarzwaldklinik arbeitet ein Team von Fachärzten für Augenheilkunde, Fachkräften und Helfern gemeinschaftlich. Die Klinik wird mit ihrem Management nach der DIN EN ISO 9001:2008 des TÜV zertifiziert und steht außerdem unter der Kontrolle des BZH, des deutschen Beratungszentrums für Hygiene. Die Klinik arbeitet mit verschiedenen Betriebstätten in Süddeutschland zusammen, wie Emmendingen/Freiburg, VS Villingen, VS Schwenningen, Furtwangen, Endingen, Donaueschingen und Rottweil.


YOUTUBE-VIDEO: Schwarzwaldaugenklinik Imagefilm (www.youtube.com/watch?v=Rjb7-PwD-tI)

Leistungsspektrum der Schwarzwaldaugenklinik

Das Leistungsspektrum der Schwarzwaldaugenklinik umfasst Diagnose und Therapie von Grauem Star (Katarakt), Grünem Star (Glaukom) und Netzhauterkrankungen sowie Diagnose im Rahmen der Ige-Leistungen. Außerdem führt man in der Klinik die geläufigen Methoden der refraktiven Chirurgie wie LASIK, LASEK und PRK zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten durch.

Operation des Grauen Stars (Katarakt)

Beim Grauen Star handelt es sich um eine altersbedingte Verhärtung der Augenlinse. Im Verlauf kann die betroffene Person feststellen, dass die Sicht sich mehr und mehr trübt und verdunkelt, das Gesehene wird wie durch einen Schleier hindurch wahrgenommen. Gleichzeitig lässt das Kontrastsehen nach und eine erhöhte Blendesensibilität, vor allem bei Dunkelheit, mit Lichthöfen um Lichtquellen stellt sich ein. Von außen betrachtet ist beim fortgeschrittenen Katarakt ein grauer Schleier hinter der Pupille sichtbar. Die Therapie des Katarakts ist der Linsentausch, bei dem man die körpereigene Linse gegen eine Kunstlinse austauscht. Die Operation des Kataraktes ist heute ein Routineeingriff mit einem niedrigen Risiko für Komplikationen, es liegt unter einem Prozent. Risiken des Linsentausches betreffen vor allem eine mögliche Infektion im Augeninneren oder die Verletzung des Linsenkapselsackes. Bei der Standard-Operation setzt man am örtlich betäubten Auge einen winzigen Schnitt (2-3 Millimeter) in den Linsenkapselsack. Mit einem Phakogerät wird dann die getrübte Linse verflüssigt und abgesaugt, die Kunstlinse implantiert man durch die Öffnung. Im Inneren des Linsenkapselsackes hakt sich die Kunstlinse mit ihren Widerhaken fest und kann dort verbleiben. Sollte später eine Entfernung oder ein Austausch der Linse erforderlich sein, kann diese auch wieder entfernt werden.

Therapie des Grünen Stars (Glaukom)

Beim Grünen Star handelt es sich um eine Steigerung des Augeninnendrucks, die durch eine Abflussstörung des Kammerwassers in der Augenkammer entsteht. Das Glaukom kann in akuten Fällen mit starken Schmerzen auftreten und innerhalb weniger Stunden zur Erblindung führen (Glaukomanfall). Zur Behandlung ist daher die Früherkennung sehr wichtig, für Risikopatienten sind unbedingt regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu empfehlen. Risikopatienten sind etwa Personen, die bereits einen erhöhten Augeninnendruck aufweisen, die einen stark wechselnden Blutdruck haben oder hohe Fehlsichtigkeiten zeigen. Fortgeschrittenes Lebensalter und erbliche Veranlagung sind ebenfalls mögliche Faktoren. Zur Therapie müssen meist kontinuierlich Augentropfen verabreicht werden, nur in schweren Fällen kommt es zu einer Operation.

Netzhauterkrankungen und ihre Behandlung in der Schwarzwaldaugenklinik

Netzhauterkrankungen können als sekundäre Erkrankung von Diabetes auftreten, durch Degeneration hervorgerufen werden, wie bei der Makuladegeneration oder es treten altersbedingte Netzhautablösungen auf. Die Behandlung richtet sich nach Art und Ursache des Schadens, bei der diabetischen Retinopathie wird vor allem die dauerhafte Senkung des Blutzuckers anzustreben sein. Andere Netzhautschäden werden mit einer Lasertherapie oder medikamentös behandelt.


VIDEO: Schwarzwaldaugenklinik Trailer 2013 (www.youtube.com/watch?v=iefRbeH7TgQ)

Refraktive Chirurgie – LASIK, LASEK und PRK

Die refraktive Chirurgie dient der Minderung von Fehlsichtigkeiten, wie Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mit dem Ziel, möglichst viel Freiheit vom Tragen der Hilfsmittel Brille und Kontaktlinsen zu gewinnen. Heute stehen erprobte Verfahren der refraktiven Chirurgie mithilfe von Lasergeräten zur Verfügung, die durchweg gute Ergebnisse erzielen. Die LASIK ist ein Verfahren, bei welchem ein Excimerlaser (Kaltlichtgaslaser) feinste Korrekturen an der Hornhaut vornimmt. Damit der Laser seinen Abtrag im Inneren der Hornhaut vornehmen kann, wird diese seitlich eingeschnitten. Bei den Verfahren LASEK und PRK nimmt der Laser den Abtrag an der Hornhautoberfläche, ohne einen Einschnitt vor. Alle Verfahren haben Vor- und Nachteile, die der Arzt in der Schwarzwaldaugenklinik genauestens mit dem Patienten abwägt, bevor ein Eingriff anberaumt wird.

Intraokularlinsen

Im Rahmen des Linsentausches bei der Kataraktoperation sowie zur Minderung von Fehlsichtigkeiten kann das Implantieren von Intraokularlinsen eine sinnvolle Lösung darstellen. Intraokularlinsen sind Kunstlinsen, die entweder, wie bei der Katarakt-Operation anstelle der körpereigenen Linse implantiert werden oder zusätzlich zur körpereigenen Linse in die Vorder- oder Hinterkammer des Auges eingesetzt werden (phake Intraokularlinsen). Die Implantation phaker Linsen kann bei sehr hohen Fehlsichtigkeiten sinnvoll sein und wird dabei auch in Verbindung mit LASIK-Eingriffen genutzt. Bei Personen, deren Hornhaut grundsätzlich nicht für eine Laseroperation geeignet ist, empfiehlt sich die Intraokularlinse als Alternative.

Man unterscheidet sphärische/asphärische Linsen für Kurz- und Weitsichtigkeit und torische Linsen zur Korrektur von Hornhautverkrümmungen. Phake Linsen können mit getauschten Linsen kombiniert werden. Wird die Linse im Rahmen der Katarakt-Operation oder als refraktive Maßnahme getauscht, hat der Patient die Möglichkeit, statt der herkömmlichen Monofokallinsen den Einsatz von Multifokallinsen zu wählen. Monofokallinsen sind, ähnlich wie ein Brillenglas auf eine Sehstärke festgelegt, sie können entweder auf Nähe oder auf Fernsicht eingestellt werden. Im Gegensatz dazu entspricht die Multifokallinse dem Glas einer Gleitsichtbrille, die Sehschärfe lässt sich auf Nähe, Ferne und die mittleren Bereiche fokussieren. Es erfordert eine gewisse Eingewöhnung des Gehirns, um mit Multifokallinsen in allen Entfernungen scharf sehen zu können, ähnlich wie auch das Tragen der Gleitsichtbrille eine Eingewöhnungszeit braucht. Auf Dauer hat man jedoch mit Multifokallinsen gute Chancen, relativ frei von Lese- und Fernbrille leben zu können.

Sicca Syndrom

Beim Sicca Syndroms (trockenen Auge) handelt es sich um Störungen des Tränenfilms auf dem Auge, die durch zahlreiche Ursachen entstehen können. Typische Ursachen sind andauernde Bildschirmarbeit, Einnahme von Medikamenten, Primärerkrankungen wie Rheuma oder Diabetes sowie Nikotinmissbrauch. Es gibt, je nach Schwere des Problems einen dreistufigen Therapieplan, der neben Augentropfen, Augengel oder -salbe die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten vorsieht. Eine mechanische Lösung, durch Implantation eines Plugs (Stöpsel) in den Tränenkanalabfluss zeigt ebenfalls gute Ergebnisse.

Schwarzwaldaugenklinik Website-Screenshot www.schwarzwaldaugenklinik.de am 10.04.2013

Schwarzwaldaugenklinik Website-Screenshot www.schwarzwaldaugenklinik.de am 10.04.2013

IGe-Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen in der Schwarzwaldklinik

Die Schwarzwaldaugenklinik bietet die Möglichkeit, spezielle Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen, insbesondere bei individuellen Risiken. Die Vorsorgeuntersuchungen, welche zu den ‚Individuellen Gesundheitsleistungen‘, kurz Ige-Leistungen gehören, sind keine Kassenleistungen und müssen daher vom Patienten selbst gezahlt werden. Die Leistungen sind für Patienten mit Risiko für Grünen Star, Grauen Star, Netzhauterkrankungen, Diabetes und Hornhauterkrankungen sowie für Kontaktlinsenträger vorgesehen. Inwieweit ein Patient diese Möglichkeiten nutzt, muss individuell entschieden werden.

Weitere hilfreiche Informationen zur Schwarzwaldaugenklinik und nützliches Informationsmaterial rund um die Augenheilkunde als Download findet man unter: www.schwarzwaldaugenklinik.de.