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Heilungsverlauf Lasek vs. Lasik

www.augenlasern-lasik.de am 11. Mai 2010

Heilungsverlauf Lasek Lasik (© SG/Fotolia)Im Allgemeinen heilen die Folgen einer Laserbehandlung am Auge schnell. Nach einer Lasik-Operation wird der aufgeklappte Teil der Hornhaut wieder über die Wunde geschoben und wächst innerhalb weniger Tage wieder an. Dies kann mittels therapeutischen Kontaktlinsen sogar noch beschleunigt werden kann. Nach einer Augenlaser-Behandlung treten häufiger Unannehmlichkeiten wie tränende oder brennende Augen, gelegentlich auch Schmerzen auf. Treten diese sehr plötzlich ein, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Um den Heilungsverlauf nach einer Augenlaser-OP zu beschleunigen, ist eine sorgfältige Nachkontrolle nötig. So können Risiken wie Infektionen der Hornhaut gemindert werden. Eine starke Blendungsempfindlichkeit und eine Trübung der Hornhaut sind weitere Risiken. Sehr viel seltener aber ebenfalls möglich sind die dauerhafte Verschlechterung des Sehvermögens oder Blindheit.
In der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft eine Laserbehandlung am Auge jedoch nicht nur ohne Komplikationen, sondern auch erfolgreich, das heißt schon innerhalb weniger Tage nach der Operation stellt sich die Normalsichtigkeit ein.

Bei sehr starker Fehlsichtigkeit geringe(re) Erfolgsraten

Bei bis zu 10 Prozent der Patienten ist eine Laserbehandlung nicht Erfolg versprechend, weil die Dioptrien-Werte der Kurz- oder Weitsichtigkeit oder die Hornhautverkrümmung zu ausgeprägt sind. Da solche Patienten aber im Vorhinein in seriösen Kliniken nicht behandelt werden, stellt sich innerhalb kurzer Zeit bei den meisten Patienten, die sich für eine Laser-Behandlung der Augen entscheiden, eine starke Verbesserung der Lebensqualität ein. Aber Achtung: Da Lasek als Refraktive Chirurgie zählt, also als eine operative Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, ist sie aus ärztlicher Sicht nicht notwendig und wird daher auch von den meisten Krankenkassen nicht übernommen.

Der Patient selbst kann stark zu einem schnellen Heilungsverlauf beitragen, etwa indem er die Augen an den Tagen nach der Laserbehandlung nicht reizt, reibt oder überanstrengt. Auf den Heilungsverlauf Einfluss hat auch die Wahl des Laserverfahrens. Dabei kann sich der Arzt entweder für Lasek oder für Lasik entscheiden. Bei Lasek wird nur das Epithel, die oberste Schicht der Hornhaut, beiseite geschoben, während bei Lasik die Hornhaut in tieferer Schicht eingeschnitten wird und ein so genannte „Flap“ (Deckel) aufgeklappt wird. Anschließend wird darunter gelasert und dieser Deckel wieder zugeklappt.

Die Dicke der Hornhaut ist für das Verfahren entscheidend. Mit Lasek können auch Patienten behandelt werden, deren Hornhaut zu dünn für das Lasik-Verfahren ist. Allerdings ist die Heilung bzw. das Verwachsen der Hornhaut bei der LASEK-Methode schmerzhaft. Bei Lasik hingegen wird der Flap zugeklappt und ’saugt‘ sich quasi wie ein Pflaster an und verdeckt die gelaserte Stelle sofort.



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