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EpiLASIK

www.augenlasern-lasik.de am 5. August 2010

EpiLASIK (© Thomas Francois, Fotolia)EpiLASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis) ist eine neuere Form der Laserchirurgie, die entwickelt wurde, um die potentiellen Probleme von LASIK und LASEK zu reduzieren. Sie stellt eine Art „Mischform“ aus beiden Methoden dar, allerdings mit einigen Unterschieden in wichtigen Bereichen.

EpiLASIK: Die Unterschiede

Während der LASIK schneidet der Chirurg mit einer scharfen Klinge oder einem Laser eine dünne Lamelle (Flap) in die Hornhaut. Es besteht hier die Möglichkeit, dass die Lamellendicke zu hoch ausfällt. Neuere Techniken, bei der auf einen Einsatz einer Klinge verzichtet wird (Femtolaser-Behandlung), helfen dieses Risiko zu reduzieren.

Eine LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) wird durchgeführt, indem die äussere Schicht der Hornhaut, das Epithel, eingeschnitten wird, so dass eine dünne Lamelle entsteht, die mit dem Auge verbunden bleibt. Die gleiche Prozedur wird bei der EPI-LASIK durchgeführt, jedoch benutzt der Chirurg hier eine stumpfe oszillierende Klinge anstatt der feineren LASEK Klinge.

EpiLASIK: Die Operation

Nachdem der Einschnitt ins Epithelium erfolgt ist und der Flap vorliegt, wird dieser vorsichtig aus dem operativen Bereich „herausgefaltet“. In der Regel kommt danach ein Excimer Laser zum Einsatz, ähnlich wie bei einer LASIK oder PRK, um das darunterliegende Hornhautgewebe zu verdampfen. Wenn die notwendigen Veränderungen herbeigeführt worden sind, dann wird der Flap zurückgefaltet in seine ursprüngliche Position mit Hilfe eines Spachtels. Eine spezielle Kontaktlinse dient als Verband, damit der Flap nicht verrutschen kann. Diese Speziallinse schützt die Augenoberfläche und erlaubt den Epithelzellen, sich zu regenerieren.

EpiLASIK: Nach der OP

Ungefähr drei Tage nach dem Eingriff kann die Kontaktlinse entfernt werden, da der Einschnitt ausreichend verwachsen ist. Die Sicht wird nicht immer sofort optimal sein. Es kann bis zu 6 Monate dauern, bis dass das gewünschte Resultat erreicht wird. Ein Fahrzeug steuern kann der Patient nach ca. einer Woche. Die Erholungszeiten sind im Vergleich zu einer LASIK deutlich länger. Bei letzterer ist der Patient in der Lage, schon nach einem Tag nach der OP wieder Auto zu fahren. Die Sicht ist fast sofort verbessert, bzw. verbessert sich in nur wenigen Wochen, statt Monaten.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es, wie bei jeder anderen Augen OP, von äußerster Wichtigkeit ist, den Anweisungen des behandelnden Arztes Folge zu leisten, denn das endgültige „sichtbare“ Resultat, die ursprüngliche Sehschärfe, hängt weitestgehend von einer raschen und kompletten Heilung der Hornhaut ab.



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