Artemis Laserklinik Frankfurt
Eine ganze Reihe Augenkliniken sowie auch einzelne Augenärzte bieten Augenoperationen zur Behebung von Fehlsichtigkeiten an, die mit dem Begriff refraktive Chirugie bezeichnet werden. In Frankfurt/Main findet man neben dem neu gegründeten Augenlaserzentrum von EuroEyes unter anderem seit längeren die ARTEMIS Augenlaserklinik.
Die verbreitetste Methode der Laserbehandlung in Kliniken wie dem ARTEMIS Laserzentrum ist LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis), in den allgemeinen Sprachgebrauch hat sie als “die Augen lasern lassen” Eingang gefunden. Um zu verstehen, was bei einer LASIK-OP gemacht wird, vorab folgendes: Die in das Auge einfallenden Lichtstrahlen treffen idealerweise auf einem bestimmten Punkt der Netzhaut zusammen. Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang und die Strahlen treffen sozusagen v o r der Netzhaut zusammen. Ein Kurzsichtiger sieht also in der Nähe scharf, nicht mehr in der Ferne. Ist das Auge jedoch zu kurz, die Lichtstrahlen treffen sich nicht auf der Netzhaut, spricht man von Weitsichtigkeit (Hyperopie). Bei einer lasergestützten Korrektur der Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut abgeflacht, so dass einfallendes Licht schwächer gebrochen wird, der Brennpunkt möglichst wieder auf der Netzhaut liegt.
Operationen an der Hornhaut wie z.B. eine LASIK-OP, werden im allgemeinen ambulant durchgeführt, der Patient erhält nur eine örtliche Betäubung. Nach umfangreichen Untersuchungen wird am Tag der OP das Auge örtlich betäubt. Mit einem Hornhauthobel (Mikrokeratom) wird eine dünne Scheibe der Hornhaut, der Flap, abgehoben und zur Seite umgeklappt. Computergesteuert wird die darunter liegende Hornhaut wie zuvor berechnet abgetragen. Durch die Flaptechnik ist die empfindliche Oberfläche der Hornhaut nur minimal betroffen, die Operation ist nahezu schmerzfrei und eine Besserung der Sehschärfe ist gewöhnlich schon wenige Stunden nach dem Eingriff festzustellen. Der Flap, der nach der OP wieder zurückgeklappt und justiert wird, wächst problemlos wieder an.
Korrekturen der Kurzsichtigkeit sind bis zu -10 Dioptrien möglich, Weitsichtigkeit bis zu ca. + 3 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen wie etwa Astigmatismus bis ca. 5 Dioptrien. Obwohl die LASIK-OP seit 1990 an vielen Tausend Fehlsichtigen durchgeführt wurde, bleibt ein, wenn auch geringes Restrisiko – wie es schließlich bei jeder Operation möglich ist.
Die Artemis Laserklinik bietet das gesamte Spektrum der refraktiven Chirugie an, z.B. auch Linsenoperationen (Einsetzen einer künstlichen Linse vor die eigene, Austausch der eigenen Linse gegen eine künstliche wie z.B. bei der Operation des Grauen Stars oder bei hoher Kurzsichtigkeit), Monovision Lasik (geeignet für ältere Kurzsichtige, denen Altersweitsichtigkeit droht) und weitere verschiedene Operationsmethoden je nach Art der Fehlsichtigkeit an. Im Gegensatz zu teils dubiosen Billiganbietern, etwa im Ausland, sollte eine Klinik, der der Kunde ja sein Augenlicht anvertraut, über viel Erfahrung verfügen und besonders bezüglich verschiedener Methoden ausführlich beraten.
